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    Unser letztes mannaz-Gemeinschaftstreffen 13. – 17. Mai 2026

    Für alle, die ein letztes Mal Gemeinschaft in dieser Form erleben wollen:
    Wir laden Euch zu unserem letzten Gemeinschaftstreffen ein.
    Nach 15 Jahren sagen wir Danke für unvergessliche Erlebnisse und Treffen und freuen uns darauf, wenn Ihr dazu kommt und wir unsere Erinnerungen teilen, was wir alles miteinander erlebt haben und noch einmal miteinander gemeinsame Erinnerungen schaffen.

    Warum ist dies das letzte Gemeinschaftstreffen in dieser Form?

    Ihr Lieben,

    diejenigen unter Euch, die öfter auf dem Gemeinschaftstreffen waren, haben es vielleicht mitbekommen: wir hatten immer wieder neue Herausforderungen bei der Organisation, mit denen wir einen Umgang finden mussten.

    Das erste Gemeinschaftstreffen setzte auf Selbstversorgung. Nach den technischen und organisatorischen Pannen entschieden wir uns, einen Ort zu suchen, in dem wir auf eine umfassende Versorgung zurückgreifen konnten.

    In den Anfängen auf Ummanz konnten wir die Menge der Menschen nur mit einem Caterer versorgen. Es war ein Weg, uns mit dem Essen abzustimmen und schließlich eine für alle gute Lösung zu finden, um bestmöglich die unterschiedlichen Bedürfnisse abzudecken. Wir haben neue Unterkünfte dazu gebucht, als die Teilnehmendenzahlen stiegen, wir sind immer wieder im Gespräch gewesen, wie wir Euch eine gute Zeit gestalten. Jedes Jahr braucht die Vor- und Nachsorge viel Zeit, um mit den Unwägbarkeiten, die nicht planbar waren, neu zu denken. Besonders dankbar sind wir für die große Flexibilität und die vielen Möglichkeiten, die uns Ummanz bot. Wir durften alles nutzen ohne zusätzliche Kosten.

    Ab 2023 mussten wir nun einen neuen Ort suchen. Wir haben viele Unterkünfte besucht, die uns jedes Mal vor neue Überlegungen stellten. Wir haben immer versucht, die Preisgestaltung in einem machbaren Rahmen zu halten. Das gelang auch deswegen, weil wir bis heute einen Teil im Ehrenamt ableisten und die Menschen, die sich besonders engagieren eine Aufwandsentschädigung bekommen, die dann einige auch spenden.

    Ich denke, alle haben das gerne gemacht.

    Das Gemeinschaftstreffen lag mir immer besonders am Herzen, weil es einen Platz für die Kinder und dann Jugendlichen war, an dem sie freie Tage erleben konnten im Kreis von Erwachsenen, die ihnen in der Haltung der Liebe begegnen. Alle Kinder, die jedes Jahr von Anfang an dabei waren, sind groß geworden und gehen ihre eigenen Wege. Ich bin dankbar, dass wir diesen Raum geschaffen haben.

    Wir haben so viele Momente mit Euch geschaffen für die ich dankbar bin. Unvergessliche Bühnenauftritte, Workshops und Vorträge, die alle Facetten unserer Arbeit zeigten und in denen sich viele Menschen ausprobieren konnten. Volle Programme, die eine Vielzahl an Talenten präsentiert haben und eine große Bandbreite an Möglichkeiten boten. Es war immer besonders zu erleben, wie bunt unser Programm war, weil so viele Menschen mit uns gestaltet haben.

    Ich denke, so manch und mancher von Euch hat auch Fähigkeiten in sich entdecken dürfen im Ausprobieren.

    Was ist seit 2023 anders?

    An unserem neuen Ort sind wir nun verpflichtet, eine Teilnehmendenzahl zu garantieren. Vorher waren wir darin flexibel. Alle Locations, die wir nach Ummanz besucht haben, stellen diese Bedingungen, denn auch sie müssen ihr Jahr planen können.

    Nach den Erfahrungen aus dem ersten Jahr in Neu Sammit haben wir uns Gedanken zum Essen gemacht und durchgespielt, wie es wäre, wir würden die Verpflegung selbst organisieren. Das haben wir verworfen, weil wir weder die personelle noch die logistischen Kapazitäten dazu haben. Nun haben wir einen Bio-Caterer gefunden, der uns mit vegetarischem und sogar auf Wunsch veganem Essen versorgen wird. Aber auch das hat seinen Preis.

    Insgesamt ist das Gemeinschaftstreffen so, wie wir jetzt verbindlich sein müssen, mit einem hohen Aufwand verbunden, mit viel Unsicherheit und einem finanziellen Risiko, denn die Kosten tragen wir für die Unterkunft, egal wie viele Menschen kommen.

    Die Anmeldungen für dieses Jahr verlaufen schleppend. Der Vertrag ist seit zwei Jahren unterschrieben. Wir hatten als Rückmeldung, dass alle Menschen, die dort waren, es so schön fanden, dass wir uns auf Neu Sammit festlegen wollten.

    Wir verstehen: die Kosten sind bei allen gestiegen und man überlegt sich genau, an welchen Veranstaltungen man teilnehmen will. Die Kinder sind groß und kommen nicht mehr mit. Es gibt andere Seminare, zu denen die Menschen kommen wollen.

    Wir sind 15 Jahre mit allem umgegangen, was das Leben von uns forderte. Wir haben Corona miteinander geschafft und uns auf einen Neustart gefreut.

    Das alles mit bedacht, haben wir nun schweren Herzens entschieden, dass dieses Gemeinschaftstreffen 2026 das letzte sein wird. Wir können und wollen das finanzielle Risiko nicht in diesem Umfang tragen, es belastet uns in einer Form, die es uns schwer macht.

    Wir danken Euch für die vielen schönen Jahre. Wir werden uns neue Formate überlegen, der Gemeinschaftstag im letzten Jahr war ein Anfang dafür.

    Wir freuen uns auf alle, die mit uns dieses letzte Treffen feiern.

    Es grüßen Euch

    Judith, Anne und das Team von mannaz-Seminare

     

     

     

     

     

     

     

     

     


    Wege aus der Trennung – Wie kann Versöhnung gelingen?

    Versöhnung

    Versöhnung ist kein leiser Kompromiss. Sie ist ein mutiger Schritt über die Grenze der Verletzung hinweg. Dort, wo Trennung war, beginnt sie – nicht mit Vergessen, sondern mit Anerkennung. Sie sieht den Schmerz, ohne ihn zu leugnen. Sie hört die Wut, ohne sich von ihr leiten zu lassen. Sie reicht die Hand, nicht weil alles gut ist, sondern weil es besser werden darf.

    Versöhnung heilt Beziehungen, weil sie das Herz wieder öffnet. Sie heilt Körper, weil sie Spannung löst, die sich in Muskeln, Atem und Blut festgesetzt hat. Sie heilt Gemeinschaften, weil sie das „Ich gegen dich“ in ein „Wir trotz allem“ verwandelt. Und manchmal – wenn sie groß genug gedacht wird – heilt sie sogar Länder. Dann endet Krieg nicht durch Waffenstillstand, sondern durch Menschlichkeit Versöhnung ist kein Ziel, sondern ein Weg. Ein Weg, der nicht immer leicht ist, aber immer möglich. Sie beginnt dort, wo jemand sagt:

    „Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will verstehen.“

    Geh-Danken zum Thema Versöhnung 

    • Welche Schritte braucht Versöhnung?  
    • Wie und wo können wir versöhnend wirken? 
    • Wie kann unser Verhalten einen Unterschied machen? 
    • Was kann unser Beitrag zur Überwindung der Trennung sein?  

    Den Traum von Frieden und Versöhnung haben viele Menschen. Sie gehen dafür auf die Straße, sie gründen Initiativen, sie werden aktiv im Außen.

    Sie tun viel dafür, die Welt friedlicher zu machen.

    Versöhnung, die für mich zum Frieden führt, beginnt bei den Menschen, mit denen ich täglich zu tun habe. Sie beginnt bei mir und bei Dir. Mit Dir kann ich mich versöhnen, wenn ich auch mich versöhnlich anschaue. Versöhnung beginnt in der Familie, in jedem Moment mit meinen Kindern, mit mir nahestehenden Menschen. Sie beginnt da, wo ich mich einem Menschen zuwende, meine Urteile beiseitestelle und es mir gelingt, Raum für Interesse aneinander zu schaffen.

    Wege aus der Trennung – Wie kann Versöhnung gelingen

    Wann und wo bin ich getrennt? Was bedeutet Trennung in Bezug auf Versöhnung?

    In unsere Arbeit steht die „Haltung der Liebe“ im Mittelpunkt. Die Liebe ist für uns eine Haltung und kein Gefühl: Ich kann mich für die Liebe entscheiden. Die Haltung der Liebe meint: Ich sehe Dich an, ohne Urteil und will Dich verstehen in Deiner Welt. Dafür muss ich mich frei machen von Annahmen, Urteilen und Gewissheiten und offen sein, für Deine Welt.  Ich bin in Verbindung, auch wenn wir unterschiedlich sind.

    So ist es in unsere Alltagsbegegnungen meistens nicht. Wir haben bereits ein Bild von anderen Menschen, wir ordnen sie ein, haben eine Meinung über sie.

    Wo geschieht Trennung? Wenn ich über mich und andere urteile, dann trenne ich mich.

    • Wenn ich Ängste nicht spüren will, darüber hinweg gehe und eine Rolle spiele, dann trenne ich mich von mir und Anderen
    • Wenn ich denke, meinen Traum von meinem Leben, nicht leben zu können, dann trenne ich mich
    • Ich trenne mich von der Liebe, der Hingabe, der Leidenschaft, von meinem Weg, dem ich nicht folge, weil ich meine, andere Dinge seien wichtiger und dass das, was ich träume, sowieso nicht geht, weil ich das meinen Eltern, meinem Partner, etc. nicht zumuten kann
    • Ich trenne mich im Urteilen über andere Menschen, die vielleicht etwas leben, was ich mir selbst versage. Das Urteilen verschafft meiner Wut über meinen eigenen Verzicht Linderung
    • Das Urteilen verschafft meiner Angst vor mir fremden Menschen, Dingen, Herausforderungen, Linderung. Auf Kosten andere gebe ich meiner Angst einen guten Grund.
    • Wenn ich meine Wünsche und Bedürfnisse zurückstelle, bis ich sie gar nicht mehr spüre, dann trenne ich mich
    • Ich trenne mich, wenn ich in Ersatzbefriedigungen suche, z.B. im Alkohol, in der Arbeit, in Extremen
    • Ich mache eine gute Miene, auch wenn ich innerlich koche, ich bin nicht ehrlich zu anderen, ich drücke nicht aus, wie es mir wirklich geht, um des lieben Friedens willen
    • Wenn ich meinen Kindern gegenüber Verhalten rechtfertige, dass die eine oder andere Strafe ihnen ja nicht schade, dann trenne ich mich von meiner Zuwendung
    • Wenn ich meinen Partner/meine Partnerin bevormunde, kritisiere und ihm/ihr vorschreibe, was er/sie zu tun hat, dann trenne ich mich
    • Wenn ich mich überfordere und über meine Grenzen gehe, dann trenne ich mich von mir
    • Wenn ich beharre, dass ich Recht habe und meine Meinung als Wahrheit gegenüber anderen durchsetzen will, dann trenne ich mich
    • Wenn ich mit Menschen zusammen bin und mich nicht traue, Dinge, die mich stören, die mich verletzten, die mich immer wieder umtreiben, ärgern, aufregen, anzusprechen, dann bin ich nicht in Verbindung. Es trennt mich vom anderen, wenn ich nicht ausdrücken kann, was mir wichtig ist, wenn meine wahren Gefühle keinen Platz haben zwischen uns, weil ich keinen Kontakt zu ihnen habe

    Versöhnung geht in Schritten:

    Sie beginnt mit Fragen: Mit welchem Thema in mir bin ich nicht versöhnt?

    Kann ich mich darin annehmen? Kann ich meine Täterschaft erkennen und mein Opfer-Sein akzeptieren?

    Kann ich unterscheiden: wo bin ich Opfer der Umstände und wo werde ich zum Täter an mir und Anderen?

    Was bedeutet Annahme? Ich nehme es zu mir und halte es aus, mit allen Gefühlen, die sich in mir zeigen!

    Dann fälle ich eine Entscheidung, die mich zur Versöhnung führt: Ich ändere mein Verhalten mir und anderen gegenüber

    Ein neuer Weg darf sich zeigen.

    Vergebung und Versöhnung

    Der Weg der Versöhnung hat zwei Stufen: die Vergebung und die Versöhnung.

    In der Vergebung bin ich auf mich gestellt, es kann ein eigener innerer Weg sein.

    Vergebung ist: ich anerkenne, wo ich Opfer und der Situation ausgeliefert war oder wo ich mich als Täter durch mein Tun schuldig gemacht habe.

    Dem Täter gehört die Schuld, dem Opfer die Scham. Die Hilflosigkeit, die das Opfer-Sein mit sich bringt, ist schwer auszuhalten. Lieber suche ich einen Teil der Schuld bei mir, als mich in meiner Hilflosigkeit und meinem Ausgeliefert-Sein auszuhalten. Aber, das Opfer trifft keine Schuld, denn es konnte nichts dafür.

    (Gerade las ich über Gisele Pelicot – Die Scham muss die Seite wechseln… darüber werde ich weiter nachdenken)

    Ich stelle mich dem Geschehen und will verstehen, mich erkennen, meine Hilflosigkeit begreifen und zu mir nehmen. Ich kann mir vergeben und meinen eigenen Frieden finden. Ich kann dem Täter vergeben, damit es in mir friedlich werden darf. Ich werde aktiv für mich und trete aus dem Opfer-Sein hinaus, ohne es zu verdrängen oder klein zu machen. In der Vergebung finde ich meinen inneren Frieden. So war es – so und nicht anders!

    Der Täter war aktiv und muss sich der Schuld, die er auf sich geladen hat, stellen. Für meine Tat gibt es keine Rechtfertigung, keine Erklärung, keinen guten Grund für mein Verhalten.

    Wenn Eltern ihre Kinder schlagen, dann gibt es dafür keinen Grund. Wenn Staaten andere überfallen und in einen Krieg zwingen, dann laden sie die Schuld auf sich. Wenn wir Menschen ausgrenzen und ihnen ihre Würde absprechen, dann trennen wir uns von unserem Menschsein.

    Versöhnung ist für uns ein beidseitiger Weg, der auf die Vergebung folgt:

    Auf dem Weg in die Versöhnung bleiben wir, die wir von einem Konflikt betroffen sind, im Dialog und bleiben darin in Verbindung. Wir haben uns angenähert und verstanden, wir haben aus unserem Konflikt gelernt, wie wir einander neu begegnen können. Wir sind bereit, unser Verhalten zu wandeln. Für uns und unsere Beziehung. Dann kann Versöhnung gelingen!

    Versöhnung kann Jahre dauern und scheitern. Ihr geht eine selbstbestimmte und selbstverantwortliche Entscheidung voraus. Beide Seiten/Parteien müssen wollen. Jeder und jede für sich. Es ist nicht einfach, den Wunsch zur Versöhnung zu haben und auszusprechen, wenn ich nicht weiß, ob der oder die andere es auch will.

    Manchmal zeigt sich auch, dass es in unserer Begegnung mit der Vergebung endet. Wir dürfen uns entscheiden, andere Wege zu gehen und uns entscheiden, dass wir miteinander nicht mehr weitergehen, weil wir an einem Punkt angelangt sind, wo Versöhnung nicht möglich ist. Das gegenseitige Verstehen auf dem Weg der Vergebung erleichtert den friedlichen Abschied. Beziehungen dürfen enden, wenn sich das Verhalten nicht wandeln kann, aus vielerlei Gründen.

    Versöhnung ist….

    Ein Dialog

    mehr als Verzeihen

    mehr als Vergebung

    schwerer als ich dachte

    heilsam für mich und Dich

    die Bereitschaft mein Verhalten zu ändern

    zäh und langwierig

    Emotionsreich

    Versöhnung ist…

    Bewusstheit: mir über mein Verhalten und das, was es auslöst, im anderen bewusst zu werden

    ein Prozess

    berührend und bewegend

    eine neue Zukunft

    die Vergangenheit abschließend

    Versöhnung ist…

    Ein Bekenntnis: wir sind die Gleichen

    Auseinandersetzung mit mir und der Welt der anderen

    der Abschluss von Verzeihen und Vergeben

    bringt inneren und äußeren Frieden

    etwas, das jeder Mensch lernen darf

    Versöhnung ist…

    Schmerzlinderung

    die Bereitschaft sich dem Konflikt zu stellen

    unabdingbar

    der barmherzige Blick auf mich und andere

    ein Dienst für die Welt 

    das Herstellen von Gleichwürdigkeit

    das auflösen von Urteilen

    sich gegenseitig und die Situation annehmen.

    Versöhnung heilt die Welt, beendet Kriege, hebt die Trennung auf und schafft Verbundenheit.


    Verletzlich verbunden – Wenn Gegensätze lieben lernen.

    Ein neues Buch von Heiko Kroy

    “Versöhnung beginnt dort, wo wir die Unterschiede nicht bekämpfen, sondern umarmen.”

    Dieses Buch ist ein Aufruf zur Empathie und Selbstreflexion.
    Es zeigt, wie wir Brücken bauen zwischen unseren Unterschieden und wie unsere unterschiedlichen Qualitäten, die unsere Typologie mit sich bringt, das Miteinander bereichern.

    Was tun, wenn uns gerade das trennt, was uns einst verbunden hat? Wenn Unterschiede zu Mauern werden – und alte Verletzungen wieder aufbrechen?

    In seinem einfühlsamen und zugleich klar strukturierten Ratgeber zeigt Psychologe und Coach Heiko Kroy, wie wir in unseren Beziehungen – sei es in der Partnerschaft oder im beruflichen Miteinander – Gegensätze nicht als Bedrohung, sondern als Wachstumschance begreifen können.

    Mit psychologisch fundiertem Wissen, berührenden Fallbeispielen und authentischen Briefen an das Gegenüber lädt er dazu ein, die Andersartigkeit des Anderen zu erkennen, zu verstehen – und in liebevoller Klarheit einen neuen gemeinsamen Weg zu finden.

    Ein besonderes Highlight: Im hinteren Teil des Buches findest du eine konkrete Anleitung zum Schreiben eigener Versöhnungsbriefe. So wird das Gelesene zur gelebten Beziehungspraxis – und Heilung geschieht genau dort, wo Worte bisher gefehlt haben.

    Beziehung beginnt nicht dort, wo wir gleich sind, sondern dort, wo wir uns trotz Unterschiedlichkeit sehen, halten und wachsen lassen.
    Ein Buch für alle, die nicht länger kämpfen, sondern sich wirklich verbinden wollen.
    Mit sich, mit dem Anderen und mit dem Leben.

    Hier findest Du mehr zu Heiko Kroy

    5 Exemplare,75€ plus Versand (5,90 €)
    1 Exemplar,19 € plus Versand (1,80 €)
    Bestellungen unter info@mannaz-dasein-erleben.de
    Als Geschenk-Idee zu Weihnachten – jetzt bestellen und noch im Dezember erhalten.


    Unser Seminarkalender 2026 ist online. Hast Du Lust, Dein Jahr mit unseren Angeboten zu planen?

    Ihr Lieben, 

    hinter den Kulissen ist es ein wahres Stück Arbeit, bis der Kalender für unser Seminarangebot steht. Stellt Euch das so vor:
    Im Sommer sammeln wir die Angebote der Seminarleitenden, dann sichten wir diese, um daraus eine Übersicht zu erstellen, in der alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können.
    Dann beginnt der eigentliche Teil, alle Termine so abzustimmen, dass sie gut ins Jahr passen.
    Bei unserer Vielfalt ist das nicht immer einfach. Denn: wir arbeiten ja alle noch in anderen Bereichen. Deswegen müssen wir eine Balance zwischen einem guten Angebot für Euch und Zeit für unsere anderen Tätigkeiten finden. 
    Zu guter Letzt werden alle Termine in den Kalender eingetragen, auf der Homepage aktualisiert und letzte Änderungen, die sich ergeben, eingefügt. Das ist der knifflige Teil der Kalendererstellung. Noch mal alles durchkontrollieren und dann ist es vollbracht.
    Jedes Jahr setzen wir uns ein ambitioniertes Ziel, dass wir fast schaffen! 😉
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    Geh-Danken-Weg 2025 – Pilgerblog

    Mit dem Kompass der Heilung durch die Mecklenburgische Seenplatte

    Hier lest Ihr die Texte aus dem Pilgerblog des Geh-Danken-Wegs 2025. Sie sind Zeugnis von Menschen, die Euch hier an Ihren Erlebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen teilhaben lassen.

    Ich danke Ihnen von Herzen für ihren Beitrag.

    Judith Kroy

    Start in Leppin

    Die Einführungsrunde ist in vollem Gange.
    Der erste Nachmittag dient dazu, alle Teilnehmenden gut in Kenntnis zu setzen, über das, was sie auf dem Geh-Danken-Weg erwarten wird. Die Pilger*innen erfahren, welches Material ihnen für die Tage dienen kann und können sich versorgen.
    Es gibt Pilgeraltäre, Buttons, Armbänder, Tagebücher und Taschen für die Dinge, die schnell griffbereit sein müssen.

    Wir kommen ins Gespräch, über die Region, durch die wir laufen.
    Wir tauschen uns darüber aus, wie die “katastrophalen” Ereignisse eine Landschaft prägen können. Die enormen Gletschermassen haben diese Landschaft, durch die der Geh-Danken-Weg führt, geformt. Wir nehmen das Thema auf und fragen uns: auch unsere traumatischen Erfahrungen prägen unser Leben. Sie liegen oftmals lange zurück und sind uns nicht mehr bewusst, haben uns aber zu der Person gemacht, die wir heute sind. Auf dem Pilgerweg gehen wir dem nach, was uns geprägt hat, wie wir sind und wirken und können uns fragen, wir gerne sein würden.

    Jeden Tag laufen wir in einer Haltung aus dem Kompass der Heilung, der uns darin führt, ein persönliches Thema auf diesen Weg zu verfolgen.
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    Zuversicht – Kompass der Heilung

    Zuversicht bringt Dich ins Dienen – sich entscheiden

    Wenn wir der Spur folgen,
    führt sie uns zu tiefer Einsicht
    und weckt die Sehnsucht
    nach Erlösung.

    In ihr verbirgt sich die Kraft
    zu Wandel und Veränderung –
    unsere Zuversicht

    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise, so droht Erschlaffen… 
    <(Hermann Hesse)

    Haben wir uns ehrlich gezeigt und unsere wahre Antwort in die Welt gebracht, entsteht in uns Zuversicht. Die Gewissheit, dass alles was uns geschehen ist und was uns noch geschehen wird “gut” ist, dass es uns näher zu uns bringen kann. Wir freuen uns auf die nächste Konfrontation mit dem Leben.

    Wieder andere haben es sich zum Programm gemacht, sich und andere immer kurz vor dem Erreichen des Ziels zu enttäuschen, meist, um nicht erfolgreicher zu sein als ihre Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen. Oft folgen wir noch immer dem inneren Ruf, unsere Eltern nicht zu enttäuschen und ein »guter Sohn« oder eine »gute Tochter« zu sein – selbst, wenn diese bereits gestorben sind. Weiterlesen…


    Verantwortung – Kompass der Heilung

    Verantwortung bringt Dich zum Handeln – sich entscheiden

    Das Leben annehmen, 
    mit allem was es Dir schenkt, 
    den hellen und den dunklen Erfahrungen 

    Weil es Dein Leben ist 
    und nur Du Deine Antworten finden kannst

    Du bist immer Frage und Antwort zugleich, 
    jeden Augenblick,
    mit jedem einzelnen Atemzug, 
    bis in Deinen Tod 

    Welche Antwort geben wir auf das Leben? Der Weg der Selbstverwirklichung führt über Begegnung und Konfrontation mit Anderen dahin, alle Anteile von uns zu integrieren, die wir in früher Kindheit abgespalten haben. Wir übernehmen Verantwortung für unser Leben, wenn wir unsere eigenen Antworten finden. Dann werden wir wesentlich und wirksam für uns und andere. 

    Sind wir uns eigentlich darüber im Klaren was Verantwortung bedeutet? In dem Wort Verantwortung steckt das Wort Antwort und genau darum geht es. Welche Antwort geben wir auf das Leben? Welche Antworten geben wir durch unser Handeln oder Nichthandeln, unser Reden und Nichtreden auf die Situationen, vor die uns das Leben stellt? 

    Wieso fällt es uns so leicht für andere Verantwortung zu übernehmen und oft so schwer für uns selbst? Und was tun wir, wenn wir scheinbar für andere Verantwortung übernehmen? Nehmen wir ihnen damit nicht etwas? Sprechen wir ihnen damit nicht ihre Autonomie und Integrität ab? Manchmal scheint mir, wir wollen über dieses Thema nicht einmal nachdenken. Wir haben Angst vor den Konsequenzen. Weiterlesen…


    Mut – Kompass der Heilung

    Mut bringt Dich in die Sichtbarkeit – sich zeigen 

    Hätte ich nur den Mut… mein Leben zu riskieren, um es zu gewinnen! 

    Die Reise zu uns selbst ist das letzte große Abenteuer, wir bergen den Schatz unserer Bestimmung und machen mutige Schritte, diese in die Welt zu bringen. Wir brauchen den Mut unsere wahren Wünsche zu gestalten, sie zu bekennen und uns damit zu zeigen, egal was andere Menschen darüber denken. 

    Wovor ängstigen wir uns? Es ist doch eher die Sorge das zu verlieren was wir kennen, als die Angst vor dem was kommt. Haben wir gelernt zu vertrauen und zu hoffen, wozu brauchen wir dann denn noch Mut? Wenn wir es schaffen unsere Ängste bewusst zu machen, können wir sie überprüfen und enttarnen.  

    Im Innersten geht es wohl eher darum uns zuzumuten und auf uns zu vertrauen. Wir stehen vor der Aufgabe unsere eigene Kraft und wahre Größe zu bekennen. Wir blicken nicht mehr auf unsere Unzulänglichkeiten, die uns ent-schuldigen. Wir blicken auf unsere Gaben, auf unsere Stärke und unsere Bereitschaft uns ganz auf uns einzulassen, auf die innere Stimme, die von uns alles fordert – jeden Tag, aus voller Kraft und Leidenschaft zu leben. Die uns ins Leben stürzen will.  Weiterlesen…


    Vertrauen – Kompass der Heilung

    Vertrauen bringt Dich in die Lebenslust – sich erlauben 

    Wir können lernen uns wieder selbst zu vertrauen, weil wir uns nicht mehr vor uns verbergen müssen. Wir können lernen dem Leben wieder zu vertrauen, wenn wir die Verletzungen einladen. Weil wir uns erlauben, wieder alles zu leben, was uns ausmacht. Dann kommen wir in Kontakt mit unseren wahren Bedürfnissen und Träumen. Es wird Zeit uns damit ganz dem Leben zu schenken – voller Leidenschaft.  Weiterlesen…


    Kalender 2025 – Damit es Dein Jahr wird!

    • Du willst zu neuen Horizonten aufbrechen?
    • Du willst wissen, welche Richtung Dein Leben nehmen kann?
    • Du willst sinnvoll leben und wirken?
    • Du willst Dein Jahr planen? 
    • Wir dürfen Dich dabei begleiten?

    In unserem Downloadbereich findest Du unseren Jahreskalender 2025 zum Ausdrucken. Stöbere auch gerne in unserem Kalender auf der Webseite. Wir haben Neues und Altbewährtes im Programm. Damit es Dein Jahr wird.

    Entdecke den Seminarkalender 2025 von mannaz-Seminare – Dein Weg zu neuen Horizonten!